Die Lizenz von FestivalPlay ist im Register von Anjouan eingetragen und dort als gültig geführt. Sie läuft auf Admiral Entertainment Limited, ist als B2C-Lizenz ausgestellt und gilt vom 14. Mai 2025 bis zum 13. Mai 2027. Festivalplay.com steht als lizenzierte Domain namentlich im Eintrag, neben weiteren Marken desselben Betreibers. Im Test hat sich das dort bewährt, wo es zählt. Die Verifizierung lief geordnet ab, und die Auszahlung kam.
Ausgelöst wird die Prüfung mit der ersten Auszahlung. Statt eines Formulars, das man selbst zusammensuchen muss, kam eine E-Mail mit einer genauen Liste der verlangten Unterlagen. Nötig sind ein Ausweisdokument und ein Adressnachweis, wobei das Casino nicht auf einer bestimmten Rechnungsart besteht. Eine Stromrechnung erfüllt den Zweck ebenso wie eine Telefonrechnung oder ein anderes Schreiben einer offiziellen Stelle. Wer die Unterlagen gleich beim ersten Versuch vollständig und in der verlangten Form schickt, spart sich die Rückfrage und damit den größten Teil der Wartezeit.
Auf der eigenen Website steht davon allerdings nichts. Der Fußbereich zeigt kein Lizenzsiegel und nennt weder Behörde noch Lizenznummer noch Betreibergesellschaft. Wer den Eintrag sehen will, findet ihn im Register, nur eben nicht dort, wo Casinos ihn üblicherweise verlinken.
Ähnlich bei der Fairness. Das Casino erklärt, unabhängige Testlabore hätten seine Spiele geprüft und zertifiziert. Welche das sind, sagt die Erklärung nicht. Weder eCOGRA noch iTech Labs noch ein anderes Testlabor wird namentlich genannt, und ein Zertifikat ist nicht hinterlegt.
Spielerschutz und Support
Als Schutzwerkzeug gibt es die Kontosperrung. Sie ist in Ziffer 3.22 der Geschäftsbedingungen geregelt und funktioniert per E-Mail an customercare@festivalplay.com. Der Antrag muss zwei Angaben enthalten, die ausdrückliche Bitte um vollständige Sperre und deren Dauer, die bei mindestens 24 Stunden liegt. Bis zur Umsetzung räumt sich das Casino zehn Werktage ein, und in dieser Zeit bleibt der Kunde für sein Konto verantwortlich.
Zu finden ist das allerdings nur, wer die englischen Geschäftsbedingungen liest. Die Seite zum verantwortungsbewussten Spielen erwähnt die Sperre mit keinem Wort. Sie umfasst vier allgemeine Zusagen, verlinkt Gamblers Anonymous, GamCare und Gambling Therapy und stellt dreizehn Selbsttestfragen. Der praktische Weg zur Sperre steht in den Bedingungen, nicht dort, wo ihn jemand in einer akuten Lage sucht.
Der Support meldet sich von sich aus, wenn etwas zu tun ist, das hat die Verifizierungs-E-Mail gezeigt. Daneben stehen Live-Chat und support@festivalplay.com rund um die Uhr zur Verfügung, eine Telefonnummer gibt es nicht. Die Kontaktseite schränkt die Zusage im selben Absatz selbst ein: Ist gerade kein Mitarbeiter erreichbar, verweist ein Hinweis auf eine E-Mail-Anfrage. Chat und Kontaktseite sind englisch, auch wenn die Oberfläche auf Deutsch steht.